Sonntag, 16. Dezember 2012

Gelesen: Grabesstille von Tess Gerritsen


Genre: Thriller & Krimi
Verlag: Limes Verlag
Originaltitel: The Silent Girl
ISBN-10: 3-641-07935-2
Erschienen: 10.03.2012
Format: eBook - EPUB
Seiten: 448
Preis: 15,99 EUR
Zeitraum: 28.10.12 bis 13.12.12
Inhalt:
Wohliger Schauer oder nackte Angst. Was, wenn die Geistergeschichten Ihrer Kindheit wahr würden? Jahraus, jahrein werden sie an den schrecklichen Tag erinnert, da in einem kleinen Restaurant in Chinatown ein Amokläufer ihre Angehörigen hinrichtete. Doch wer schreibt die Briefe, die besagen, dass der wahre Täter noch immer nicht gefasst sei? Erst als neunzehn Jahre später bei einer Stadtführung durch Boston die Leiche einer Frau gefunden wird, die mit einem antiken chinesischen Ritualschwert verstümmelt wurde, wird der alte Fall wiederaufgerollt. Und nicht immer haben Jane Rizzoli und Maura Isles bei den Ermittlungen das Gefühl, es mit einem leibhaftigen Gegner aus Fleisch und Blut zu tun zu haben …


Der Erste Satz:
Den ganzen Tag beobachte ich schon das Mädchen. 

Meine Meinung: 

Titel & Cover:
Ich finde der Titel sowie das Cover passen nicht wirklich zum Inhalt des Buches. Die Cover der Gerritsen-Bücher haben zumeist ein ähnliches Design und diesem ist man treu geblieben, was ich dann wiederum gar nicht so schlecht finde.

Schreibstil:
Tess Gerritsen erzählt die Geschichte aus den Blickwinkeln von Jane Rizzoli, Maura Isles und Iris Fang. Die Geschichte liest sich recht flüssig und ist in 39 Kapitel aufgeteilt. Die chinesischen Namen und Begriffe sind einfach gewählt und daher auch gut zu lesen.

Geschichte:
Hauptperson in diesem Buch ist vor allem Jane Rizzoli, Maura Isles kommt nur sehr wenig darin vor. Rizzoli wird von Detective Frost und Detective Tam bei ihren Ermittlungen unterstützt.
Die Geschichte beginnt mit einem Rückblick 7 Jahre zuvor, aus Sicht einer unbekannten Person die sich mit einem Mädchen unterhält und es überredet mit ihr zu gehen. Erst kurz vor dem Ende des Buches wurde mir klar wer die Person sowie das Mädchen ist. 
Die folgenden Kapitel handeln alle in der Gegenwart. Die eigentliche Geschichte beginnt mit dem Auffinden einer Leiche auf dem Dach eines alten Restaurants, in dem es vor 19 Jahren einen Amoklauf gegeben hat. Da der Fall vermutlich im Zusammenhang mit dem damaligen Amoklauf steht, wird der alte Fall erneut hervorgeholt.
Hauptverdächtige ist Iris Fang, die Ehefrau des Kellners, der bei dem Amoklauf umgekommen ist.
Bei den Ermittlungen kommt es zu seltsamen Begegnungen mit einem Wesen, daher recherchiert Rizzoli in alten chinesischen Märchen und Sagen. Zudem gibt es eine Verbindung zu verschwundenen Mädchen. Wie das alles zusammenhängt verrate ich natürlich nicht.


Mein Fazit:

Ich bin eigentlich sehr enttäuscht von dem Buch. Es ist bisher das 3. Buch welches ich von Gerritsen gelesen habe. Und das zweite aus der Reihe Rizzoli und Isles. Im Vergleich zu Scheintot ist es einfach nur lahm. Es wird zwar Spannung aufgebaut aber irgendwie fehlt etwas. Die Wende und Aufklärung am Schluss des Buches halten noch ein paar Überraschungen vor. Trotzdem war ich froh als ich es endlich fertig gelesen habe und mich einem neuen Buch widmen konnte. Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen.

Das Buch erhält daher von mir nur 2 von 5 möglichen Sternen.

*****

  

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